Liebe, Liäbi, Ljubov - любо́вь

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Unsere 4. Produktion widmen wir der Liebe, Liäbi, Ljubov - любо́вь. Premiere ist am 13. September 2019 im Kulturraum Thalwil.

Grosse Gefühle! Liebesglück und Liebesleid, Begehren und Eifersucht, Romantik, Kitsch und Abgründe - kurz: wir beschäftigen uns mit dem ganzen Drama, welches die Zweierbeziehung beinhaltet. Wir machen Exkurse in die Vergangenheit, mäandern vom Gehorsamsparagraphen zur Ehe für alle, und wühlen im reichhaltigen Fundus unserer eigenen Geschichte.

Schnulzige und bitterböse Liebeslieder, Rockiges, Romanzen, Volksmusik und russische Zäuerlis. All dies bringen wir mit gewohnter Spielfreude, höchst virtuos und mit grosser Musikalität auf die Bühne.              

Mit freundlicher Unterstützung: Fachstelle Kultur Gemeinde Thalwil, Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Präsidialdepartement Stadt Zürich, Schweizerische Interpretenstiftung, Stiftung Erna und Curt Burgauer, Ernst Göhner Stiftung.

Eine Coproduktion mit dem Kulturraum Thalwil.

 

Totschna goes Odessa

 

Die dritte Totschna-Produktion war eine Ode an Odessa, die Perle am Schwarzen Meer. Was verbindet Russen und Schweizer? Die Sehnsucht nach dem Süden und dem Meer!  Odessa gilt vielen Russen als Stadt der Sehnsucht und des Vergnügens. Der bissige Witz und schwarze Humor dieser eleganten alten Hafenstadt steht für eine unerschütterlich positive Lebenseinstellung. Man lacht hier bis ins Grab. Und je schlechter die Zeiten, desto besser die Komik. Seit Jahrhunderten ist Odessa auch ein kultureller Schmelztiegel und eine Brutstätte fortschrittlicher Entwicklungen. Hier mischen sich die Kulturen von Migranten und Migrantinnen verschiedenster Herkunft. Als roter Faden führt das Buch «Geschichten aus Odessa» von Isaak Babel durchs Programm.

Première 2006 im Millers Studio, Zürich.
Mit Oleg Lips, Alexander Ionovo, Lukas Heuss und Sibylle Aeberli.

 
 

Suworow: Marsch!

 

Musikalischer Feldzug des russischen Generals über die Schweizer Alpen.
Im zweiten Programm begaben sich Totschna auf die Spuren des russischen Generals Suworow. Der musikalische Feldzug zeichnet den Weg der russischen Soldaten auf ihrem Marsch durch die Schweiz. Die Musik folgt den inneren Bildern und Gefühle der einzelnen Soldaten auf ihrem vergeblichen Weg durch die Schweiz. Viele Faktoren haben dazu geführt, dass Suworow für Totschna zum Thema wurde: Faszination der Geschichte Ende des 18 Jahrhunderts, Europäisches Thema, Auseinandersetzung mit der Schweizer Geschichte, Thema Heimat, die Bergwelt und natürlich die Kombination von Russland – Schweiz.

Première Alpentöne 2003.
Mit Oleg Lips, Alexander Ionov, Lukas Heuss und Daniel Mouthon (Erzählung/Stimme). 

 

ÜberegratUus

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Balalaika und Sennechutteli: Schweizerisch-Russische Musik.
Im ersten Programm zeigten Totschna auf humorvolle Weise die Parallelen und Unterschiede von russischer und schweizerischer Musik auf (Stimme: Orna Ralston). Die Melodien alter Schweizer Volkslieder existieren in der russischen Volksmusik in ähnlicher Art. Das Quartett fügt scheinbar Fremdes mit Witz und höchster Kunstfertigkeit zusammen. Der Parodie oft nahe, der Melancholie nicht abgeneigt, bieten Totschna Musik, die von beschaulichen Elementen befreit ist. Da bleibt keiner auf dem Melkstuhl sitzen. Der unverkrampfte Umgang mit der Volksmusik beweist auch die im Januar 2000 erschienene CD 'Übergratuus' (Phonag Records). 

Première 1999, Café Latin, Zürich.
Mit Oleg Lips, Alexander Ionov, Lukas Heuss und Orna Ralston.